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Herbstsonate

nach dem Film von Ingmar Bergman

 

Deutsches Theater Berlin

Sieben Jahre ist es her, dass sie sich das letzte Mal trafen - nun unterbricht die erfolgreiche Konzertpianistin Charlotte Andergast ihr internationales Tourneeleben, um ihre Tochter in ihrem Haus in der norwegischen Provinz zu besuchen. 

Eva ist dort mit Viktor, dem Pfarrer der ländlichen Gemeinde, verheiratet. Charlotte hat vor kurzem ihren langjährigen Freund Leonardo durch eine Krankheit verloren. Dieser Schicksalsschlag scheint die Chance einer Erneuerung der Beziehung zwischen Mutter und Tochter zu bieten, die Erwartungen sind groß, man freut sich aufeinander. 
Das Haus jedoch birgt ein Geheimnis: Eva hat ihre behinderte Schwester Helena bei sich aufgenommen. Charlotte hatte ihre zweite Tochter  vor langer Zeit in einer Privatklinik unterbringen lassen. Als sie nun damit konfrontiert wird, brechen in wechselseitigen Vorwürfen alte Verletzungen und ungestillte Sehnsüchte zwischen Mutter und Tochter auf. 
Gegenseitige Ansprüche offenbaren ein Horrorszenario zweier ungeliebter Frauen, die sich in ihrer Unfähigkeit zur Liebe erschreckend gleichen. In diesem erbitterten Kampf umeinander und dem Willen, dem Kreislauf der Wiederholungen zu entkommen, geht es jeder um das eigene Leben. "Alles geschah ja im Namen der Liebe..."

KREATIVTEAM

Regie 

Jan Bosse 

 

Bühne 

Moritz Müller 

 

Kostüme 

Kathrin Plath 

 

Musik

Arno Kraehahn 

 

Video 

Meika Dresenkamp 

 

Dramaturgie 

Gabriella Bußacker

BESETZUNG

Charlotte

Corinna Harfouch

 

Eva

Fritzi Haberlandt

 

Helena

Natalia Belitski

 

Viktor

Jörg Pose

 

Erik

Damian Fink

Bennet Schuster



Foto im Hintergrund: Marcus Dallüge, (c) 2015